Mittwoch, 29. September 2010

wochenende auf Hawaii

Da es hier seit ungefähr 15 Minuten regnet (was ich noch nie hier erlebt habe, ich glaube, der Winter kommt...) habe ich mal ein bisschen Zeit, etwas zu berichten. Ansonsten war der Plan, an den Strand zu gehen. Vllt später...

Als erstes wollte ich berichten, dass ich jetzt offiziell Hawaiianerin bin.... ;) Habe eine Hawaiian State ID beantragt und dann auch bekommen. Da man hier für alles, ob es in eine Bar oder einen Club gehen soll oder man Alkohol kaufen möchte, nachweisen muss, dass man über 21 ist und ich nicht immer meinen Perso mitnehmen wollte, ist das natürlich ganz praktisch, weil die ID viel besser ins Portemonnaie passt:


Die Uni: Damit keine denkt, ich mache hier nur Urlaub, liege am Strand oder am Pool oder gehe nur feiern, ein klein bisschen über die bis jetzt 3,5 anstrengenden Uniwochen. Musste diese Woche eine 4 seitige Casestudy abgeben, die gestern präsentieren, eine Chapterpresenation im selben Kurs machen und heute noch ein Online Quiz ablegen. Außerdem war ich gestern schon wieder 13 Stunden an der Uni. (Das ist aber zum Glück nur dienstags so). In meinem anderen Kurs habe ich fast jede Stunde ein Quiz über das jeweilige Kapitel im Buch (jeweils 50 langweilige Seiten zu lesen) schreiben müssen und das Pensum wird noch angezogen die nächsten Wochen. Aber es macht trotzdem Spaß. Der verrückte chinesische Professor meinte letztens zu mir: Du kannst nie im Leben eine Nonne, werden. Du willst heiraten und Sex haben.... :) Außerdem meinte er, ich würde mich anziehen, als sei ich in Sibirien unterwegs... Aber bei 15 Grad Raumtemperatur muss man halt schonmal einen Pulli anziehen. :) Also alles in allem gefällt es mir hier immer noch super. Meine Mitbewohnerin nervt, aber das ist nicht so tragisch.

das letzte Wochenende: Kommen wir nun zu den spaßigen außeruniversitären Akitivitäten: Letzten Freitag fand in der Nähe der Uni, genauer gesagt, in Chinatown, ein deutsches Octoberfest mit gleichnamigem Bier statt. Das Bier wurde in Platstikbechern ausgeschenkt und schmeckte irgendwie mehr nach Cola als nach Bier. Zu Essen gab es Schnitzel mit Rotkohl im Burgerbrötchen. Also alles wirklich sehr deutsch. :)

Am Samstag sind wir dann zum Schnorcheln nach Hanauma Bay gefahren. Eine sehr schöne Bucht. An dem Tag haben wir mal wieder gemerkt, wie zuverlässig die Busse sind. Eigentlich sollte der Bus um viertel nach 12 oder viertel vor 1 kommen. Um kurz vor 12 kam einer, da waren wir aber noch nicht komplett. Kurz nach 1 kam dann der nächste... Wir haben also über eine Stunde auf den Bus gewartet, um dann eine halbe Stunde zur Bucht zu fahren. Aber es war echt klasse. Da ich nur nicht mit den Flossen klar kam (sobald ich meine Füße drin hatte, hatte ich Krämpfe im Fuß) bin ich beim letzten Schnorcheln nicht mit. Ein großer Fehler, denn Katharina und Stephanie haben 3 Seaturtles gesehen. Und ich wollte doch unbedingt Schildkröten hier sehen.Aber das nächste Mal klappts bestimmt.

Am Sonntag wollten Felix, Katharina, Anne und Ting-Ting Fallschirmspringen, deswegen haben Lucy, Stephanie und ich uns überlegt, zur legendären Ananasplantage zu fahren. Über eine Stunde Busfahrt für einen Weg.... So ist das hier auf dieser kleinen Insel: Mit dem Bus braucht man ewig, egal wohin. Das Wetter war super und wir hatten wirklich Spaß. Hier ein paar Fotos dazu. (Sind mehr von Blumen als von Ananas, aber man hat auch nicht wirklich viele Ananas gesehen):






Hier musste wir in der Maze 8 Stationen finden. Wir haben fast ne Stunde gebraucht :)

Auch auf Hawaii sieht man schon Weihnachtsbäume




Babyananas




Ananaseis (Der Hotdog war auch mit Ananasgeschmack)
 PS: Wer sich beim letzten Eintrag dachte, ich sei bekloppt, weil ich mein Kuscheltier mitgenommen habe: Ich finde, es eignet sich wunderbar für Fotos. Bald wollte ich auch noch welche von Panadbär am Strand machen....

Freitag, 24. September 2010

Meine "Wohnung"

Hier mal ein paar Fotos vom Pool:


 Hier lerne ich immer:

 Hier entspanne ich:





und ab und zu geht es auch mal in den Pool

Donnerstag, 9. September 2010

Erste Uniwoche ist vorbei

Nachdem ich es nicht geschafft habe, Fotos auf meinen alten Blog zu laden, habe ich einen neuen erstellt. Also nicht wundern, wenn der letzte Post zeitlich nicht ganz hinhaut.
Nachdem ich alle Forrmalitäten in der Uni erledigt hatte (check-in-session, Student ID Card, Bus Pass und Bücher kaufen, Tuberkulose-Test und so weiter...) hatte ich Dienstag die ersten Vorlesungen. Ich dachte, ich hätte dienstags nur von 5 bis 8 und donnerstags von 9 bis 5, aber dann aber gemerkt, dass ich die Kurse donnerstags von 9 bis 5 auch dienstags habe. Heißt also, dass ich jeden Dienstag elf Stunden in der Uni verbringen werde. Was für ein Spaß. Okay, es könnte auch schlimmer sein. Habe schon internationals getroffen, die 6 Tage die Woche Uni haben. Ja, es ist hier normal, samstags zur Vorlesung zu gehen. :)
Damit ich Dienstag pünktlich in der Uni war, habe ich von meinem Hostel aus um 8 Uhr den Bus zur Uni genommen. Denn hier ist anwesenheitspflicht und wer zu spät kommt, kann unter Umständen aus dem Klassenzimmer raus geschmissen werden. Das ist ne echte Umstellung für mich. Ich werde ne Menge Hausaufgaben haben und jede Menge reports, case studies und projects abgeben müssen. Und hier gibt es nicht nur mid-term-Klausuren, wir haben auch in jeden Fächern Tests zwischendurch und noch zusätzlich eine Abschlussklausur. Klingt aber alles schlimmer, als es ist. ;) Ich bekomme teilweise schon 20 Punkte von insgesamt 100, wenn ich 20 mal anwesend bin. Das ist in einem super lustigen Kurs, nennt sich training and development in organisations. Ich glaube, wir lernen dort, wie wir andere Menschen unterrichten bzw. Fortbildungen in Unternehmen zu machen. Der Professor ist genial. Ein kleiner, älterer Chinese, der nicht so wirklich weiß, wie man den Computer anmacht, mit dem Licht umgeht etc. Und er spricht immer davon, wie gerne er manchmal andere Menschen schlagen würde. Speziell ungehorsame Studenten. Ein Junge kam zu spät, und als er fragte, ob er sich auch vorne hinsetzen dürfe, antwortete der Professor: Wenn es dir nichts ausmacht, dass ich dich anspucke, kannst du das gerne tun. Ansonsten empfehle ich dir, dich woanders hin zu setzen. Das ging die ganze Zeit so weiter. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lachen. Auf diesen Kurs bin ich echt sehr gespannt.
Ansonsten kann man zur Uni nur sagen, dass ich mehr Deutsche treffe als andere Nationalitäten. In meinem Consumer Behavior Kurs sind ca. 12 von 20 Studenten aus Deutschland.
Musste über $400 für meine 4 Bücher ausgeben, die ich auch leider alle brauche.
Kommen wir zum schöneren Teil meines Auslandsaufenthalts. Habe, bevor die Uni losging, die Tage ausgenutzt, um am Strand zu liegen, oder am Pool. Beides war sehr entspannend.
Und gestern Abend haben wir zu 7. einen sunset cruise gemacht (All u can drink...)






Ich bin gestern auch umgezogen. Ins Hotel nebenan, dort haben sie in einem Teil ein Student Housing. Teile mir ein Zimmer mit einer 20jährigen Amerikanerin, die Marine Biology hier studiert. In dem Zimmer ist außerdem eine kleine Küchenzeile integriert. Was mich nur wundert ist, dass es hier keinen Schreibtisch gibt. Na ja, mal ein richtig amerikanisches Studentenleben zu führen ist sicher eine Erfahrung wert. Und allzu viel Zeit werde ich sowieso nicht im Zimmer verbringen, Lernen kann ich auch am Pool oder am Strand.
Morgen werde ich dann mal gründlich hier putzen, denn sauber kann man das hier nicht wirklich nennen. :) oder ich gehe zum Strand, muss bis Dienstag noch ne Werbekampagne raussuchen, die ich vorstellen muss und mich auf meine ersten Tests vorbereiten....
Mahalo fürs Lesen

Die ersten tage auf Oahu

So, nachdem ich Donnerstag Morgen um 3 Uhr in Köln aufgestanden bin, um die restlichen Vorbereitungen zu treffen und in strömendem Regen zum Flughafen gefahren bin, fast meinen Anschlussflug verpasst hätte, bin ich dann Donnerstag Abend (hawaiianischer Zeit) in Honolulu gelandet (bei Regen).
Dann bin ich mit den Shuttle zum Hostel gefahren. Anfangs kam mir das alles komisch vor, weil das Hostel in einem Hotel ist und ich den Manager des Hostels anrufen musste, damit er mich in der Lobby trifft. Aber es hat alles geklappt und nun wohne ich seit 3 Tagen in einem Hostel in Waikiki, 5 Minuten vom Strand entfernt.
Am Freitag Morgen habe ich Felix, einen Deutschen kennen gelernt, der auch an der HPU für ein Semester ist. Er hat mir Freitag dann Waikiki gezeigt. Als ich das erst Mal am Strand ankam, war ich völlig überwältigt. Einfach traumhaft. Das Wetter, der Strand, das hawaiianische lockere Leben…. einfach awesome.
Abends sind wir dann zum Hilton Village am Strand, um uns hawaiianische Tänze anzuschauen. Leider konnte ich nicht so viel sehen, aber das Feuerwerk danach war super.
Am nächsten Tag sind wir zum Strand, die Jungs waren surfen und die Mädels haben sich gesonnt und im Wasser abgekühlt. (Ja, trotz Sonnencreme habe ich mir natürlich an manchen Stellen einen Sonnenbrand geholt, da hier die Sonnenintensität mit der in der Sahara verglichen werden kann.) Abends haben wir dann unten unten im Hotel gegrillt und gemütlich zusammen gesessen.
Heute war dann ein Ausflug nach Pearl Harbor geplant. Geschichtlich auf jeden Fall interessant, aber ich hätte ein bisschen mehr erwartet. Wir sind zum „arizona memorial“ mit dem Boot gefahren. Unter der Gedenkstätte liegt eines der am 7. Dezember 1941 gesunkenen Schiffe. Man konnte ein paar Teile davon sehen, aber es war wohl mehr die Tatsache, dass man wusste, was dort ist, dass man es sich vorstellen konnte.

Heute Abend habe ich mir dann den Sonnenuntergang am Strand angeschaut. Die Sonne geht hier gegen 7 Uhr unter und der Sonnenuntergang ist genauso traumhaft wie alles andere hier.

tagsüber sieht man übrigens sehr wenig Wolken, aber abends kommt es regelmäßig vor, dass es einfach urplötzlich anfängt zu regnen, für 2 Minuten, dann ist es vorbei. Aber es ist überhaupt nicht unangenehm.
Morgen gehts dann los zur Uni, zur check-in-session. Mal schauen, was dann noch so geplant ist für die nächsten Tage. Berichte und Fotos folgen natürlich!
Aloha